Wie alles begann
Wilhelm Heinrich Boente aus Speckhorn erwarb vor ungefähr 180 Jahren eine Gaststätte „Am Holzmarkt 8“ in Recklinghausen und begann hier mit dem „Schnaps-Brennen“.
1830 gründete Wilhelm Heinrich Boente in der aufstrebenden Stadt Recklinghausen eine Kornbrennerei. Diese erlebte schon nach wenigen Jahren einen Boom, nachdem Recklinghausen Bergarbeiterstadt wurde.
1871 übergab er das Geschäft an seinen Sohn, Franz Boente, der wenige Jahre später die Brennerei in die Augustinessenstraße verlagerte. (Die heutige Gasthausbrauerei Boente)
Nach dem 1. Weltkrieg übernahm die nächste Generation, wieder ein Franz Boente, das Unternehmen. 
Dieser Franz Boente war der Schwiegervater des heutigen Inhabers Werner Gehring. Bereits 1965 trat Werner Gehring in die Geschäftsleitung ein.
1985 wurde die Brennerei in einen Neubau im Gewerbegebiet Hohenhorst, Am Stadion, verlagert und der alte Betrieb in der Augustinessenstraße wurde zur Gasthausbrauerei- und Brennerei Boente.
Seit dem Tod seiner Frau Renate Gehring 1989 ist Werner Gehring alleiniger Eigentümer.
Mit Kompetenz und Spezialitäten zum Erfolg
Branntwein und Recklinghausen – das ist, seitdem sich der Mensch im Laufe der Geschichte mehr oder weniger kenntnisreich mit der einst eher geheimnisumwitterten Herstellung berauschender Getränke zu befassen begann, nie wirklich ein Widerspruch gewesen.
Am Tor zum westfälischen Münsterland gelegen, ist die Stadt vielmehr seit je her Teil dieser Regionen, in der man einen ehrlichen „Kurzen“ besonders schätzt. Nicht umsonst ist noch heute auf einer alten Laterne im Treppenaufgang zur traditionellen Kornbrennerei Boente in Recklinghausen, die bereits auf ein fast 180‑jähriges Bestehen zurückblickt, zu lesen:
„Den aollen Klaoren, den Mönsterlänner, den drinkt män blos de richtige Kenner.“
Weil die Nachfahren von Wilhelm Heinrich Boente jedoch klug genug waren, ihre Kennerschaft und wachsende Kompetenz in Sachen Kornspezialitäten vor allem durch sorgfältige Pflege lupenreiner Herstellungsverfahren, durch Festhalten an übernommenen Qualitätsansprüchen und durch Konzentration auf den Absatz zu festigen. Das Familienunternehmen Boente kann heute in vierter Generation dieses nicht alltägliche Jubiläum feiern.
Deputat für Bergleute
Damals wurde es ganz schnell willkommener Brauch, jedem Bergmann eine Flasche Schnaps pro Tag mit unter Tage zu geben.
Als Deputat quasi von der Bergwerksleitung, die damit sicher löbliche Absicht verfolgte, ihren Leuten die harte Arbeit vor Ort zu erleichtern.
Produkt und Lebensqualität
Bei Boente jedenfalls sieht man den Alkohol längst „als ein Stück hochwertiger und individueller Lebensqualität, das in Maßen und mit Vernunft genossen werden will“, versichert der heutige Eigentümer Werner Gehring, der die Spezialitäten‑Philosophie seines Hauses entscheidend mit geprägt hat.
Mehrfache Prämierungen der Boente Spezialitäten
„Original Weizen Jans“ und „Vest Weizen“ wurden durch die Landwirtschaftliche Gesellschaft (DLG) hoch prämiert und sind schlagender Beweis dafür, dass die Wertigkeit der in Flaschen gefüllten Lebens- und Genussqualität aus Recklinghausen genau dieser Philosophie gerecht wird. 2010 wurde Boente's Bierbrand, als einziger Bierbrand Deutschlands mit Gold prämiert.
Tradition – Technik – Trendprodukte
Im Betrieb wird nach wie vor nach überlieferten Rezepturen, die örtliche Apotheker einst sorgfältig zusammenstellten, allerdings mit Hilfe modernster Technik, Korn hergestellt und zur Reifung auf traditionelle Art in Eichenfässern gelagert.
Darunter sind die Trend-Getränke der neuen Generation mit Waldgeist und Holla die Waldfee, Rum, Kräuterliköre, Drinks mexikanischen Ursprungs und andere Produkte.
Tradition und aktuelle Innovationskraft schließen sich nicht aus, das beweist Boente immer wieder!
Für das Produkt „BOXENSTOP“ einer „TANKFÜLLUNG“ mit Wodka Feige Likör und einem Soundmodul!!! an der Falsche, welches circa 15 Sekunden lang den „MOTORSOUND“ ertönen lässt, erhielten die BOENTIANER als einzige Spirituose denInnovationspreis der CMA !